Vellmarer Volleyballer qualifizieren sich für den Landesentscheid Jugend trainiert für Olympia. Am Mittwoch 03.05.2016 fand der Regionalentscheid Beachvolleyball WKII in Frankenburg/ Eder statt. In der Vorrunde musste sich die Mannschaft der Ahnatalschule zunächst gegen die Ulstertalschule aus Hilders und die Gesamtschule Bebra durchsetzen.

Im anschließenden Halbfinale setzte man sich souverän gegen Edertalschule aus Frankenberg durch.
Im Finale traf man auf die Burgwaldschule ebenfalls aus Frankenberg. Auch hier konnte man sich deutlich durchsetzen. "Wir ein schlagkräftiges und ausgewogenes Team, dass sich damit eine gute Ausgangsposition für den Landesentscheid erspielt hat", resümiert Trainer Stephan Illigmann die Leistung der ASV-Beachvolleyballer.

Das Landesfinale in fünf Wochen findet ebenfalls in Frankenberg statt. Dort trifft man wieder auf die starke Konkurrenz aus Südhessen.

 

Foto: von links hinten: Trainer Stephan
Illigmann, Luca Krebs, Moritz Flotho, Robin Luhmann, Jonas Manß, vorne: Plamedie Kiebwa, Marie Silber, Larissa Ewald und Maike Uhlmann 

 

 

 

Schuberts räumen im Beachvolleyball ab

Viktoria Schubert wird Hessenmeisterin

Antonia Schubert erhält großes Lob von Olympiasieger Julius Brink

 

Gleich zwei Titel haben die Hofgeismarer Beachvolleyballerinnen am Wochenende nach Nordhessen geholt. Bei den Hessenmeisterschaften in der Leistungsklasse U16 setzte sich vor heimischer Kullisse Viktoria Schubert an der Seite ihrer Partnerin Lina Schäffer (SSC Vellmar) durch. In der Finalrunde überzeugte das von Claus Schubert gecoachte Team im hochklassigen Spiel gegen Klewinghaus / Valente vom TV Bommersheim durch eine geringe Eigenfehlerquote im Spielaufbau. Den druckvollen Aufschlägen beider Nordhessinnen waren die Südhessinnen zum Ende beider Sätze nicht mehr gewachsen. Auch die Partie gegen Kronisch / Scholz aus Kassel dominierte das Heimteam nach Belieben und erhält damit zurecht den Hessischen Meistertitel im Beachvolleyball.

 

Antonia Schubert indes hat an der Seite ihrer Partnerin Paula Klemperer vom MTV 48 Hildesheim den deutschen Beachvolleycup der Nachwuchstalente im Hamburger-Rothenbaumstadion für sich entschieden. Bei dem Turnier „Dein Weg ins Stadion“ sollte den Jugendspielern die Möglichkeit geboten werden, ähnlich wie Profis, vor einem großartigen Publikum spielen zu können. Eingebettet in das von 12.000 begeisterten Zuschauern umjubelte Abschlussturnier zur Beachvolleyball-Worldtour, bei dem Weltstars wie die Olympiasiegerinnen Laura Ludwig und Kira Walkenhorst vertreten waren, traten noch einmal die bestqualifizierten Jungendlandesmeister und –vize gegeneinander zum Einzug in das Finale an. Nach Siegen gegen die Teams aus Hamburg, Bremen und Berlin konnten Klemperer / Schubert vor großartiger Kullisse und unter den Augen von Weltmeister und Olympiasieger Julius Brink gegen die eingespielten Landesmeister aus Schleswig-Holstein Kruse/Mohr auf dem Centercourt ihr Können unter Beweis stellen. In einem spannenden und phasenweise hochdramatischen Endspiel mit langen Ballwechseln setzte sich die nordwestdeutsche Meisterin Antonia Schubert an der Seite ihrer niedersächsischen Partnerin im Tie-Break mit 15:12, 14:16 und 15:11 durch.

Für eine Überraschung sorgte Olympiasieger Julius Brink nach dem gewonnenen Finale, der die beiden Siegerinnen vor laufenden Kameras interviewte und für ihr gutes und überlegtes Abwehr-Aufbauspiel lobte. 

Aufgestellt:

Dr. Claus Schubert

Pressewart 

Bild: Antonia Schubert und Paula Klemperer nach ihrem Sieg in Hamburg-Rothenbaum

Bild: Gewinner der Hessenmeisterschaft U16 (Namen auf Urkunden)

Bild: Hessenmeister U16 Lina Schäffer und Viktoria Schubert 

Luker/Schubert bei deutschen Meisterschaften auf Platz 11

 

Am Wochenende fanden die Deutschen Meisterschaften im Beachvolleyball der Leistungsklasse U19 in Kiel statt. Als einzige Hessin war Antonia Schubert vom VC Blockfrei Hofgeismar/ SSC Vellmar an der Seite ihrer Parterin Cathrin Luker (SV Bad Laer) vertreten. Im hochkarätigen Feld aus den 16 Landesmeistern und den besten 16 Topteams aus deutschen Leistungszentren und Kaderstützpunkten hielt sich die Abwehrspezialistin aus Hofgeismar gut im Rennen.

In der Vorrunde belegten Luker/Schubert noch Platz 3 und konnten sich in der Überkreuzpartie gegen die aktuellen Landesmeister aus Rheinland-Pfalz und Brandenburg Rossek/Schulz im Tie-Break durchsetzen. Gegen die bayrischen Titelaspiranten Brandstetter/Krippahl scheiterte die gebürtige Hofgeismarerin jedoch wie bereits 2016 trotz guter Annahme an schwachen Angriffsleistungen.

Nach einem souveränen Sieg gegen die Nachwuchstalente Jarecki/Schmitt, die von Olympiaerfolgscoach Helke Claassen betreut wurden, avancierte die folgende Partie gegen das zweite bayrische Team vom SV Lohhof zu einem wahren Krimi, in dem Luker/Schubert glücklos unterlagen. Im Patzierungsspiel um Platz 11 drehte die Nordhessin Antonia Schubert jedoch noch mal richtig auf und konnte dank ihrem gewohnt sicherem Annahmespiel auch im Angriff ihre Stärken unter Beweis stellen. Am Ende siegten Luker/Schubert gegen Greskamp/Walther aus Thüringen glanzvoll mit 21:15 und 21:10.

„Wir haben uns gegenüber der Setzliste im starken 32er Feld immerhin um 3 Plätze verbessern können und sind mit dem 11. Platz zufrieden, obwohl hier und da mehr drin gewesen wäre“, hadert die Spielerin vom Volleyballclub Hofgeismar, kann aber bereits in zwei Wochen beim Pokalfinale in Hamburg-Rothenbaum nochmals für einen hessischen Erfolg auf Bundesebene sorgen, bevor es zum Hessenfinale der besten Mixed-Teams in Frankenberg kommt.

Bild: Catrhin Luker, Antonia Schubert, Coach Claus Schubert 

 

 

 

SSC Beachvolleyballer  Hessischer Vizemeister  U15 männlich

 

v.links: Johannes Meye, Hysen Shala, Tim Fieseler, Matti Fromm, Trainer Gerhard Löber

 

Bei den Hessischen U15 Beachvolleyballmeisterschaften errang der SSC Vellmar-Nachwuchs überraschend den zweiten Platz. Trotz langer drei Stunden Anfahrt nach Waldmichelbach im Odenwald unterlagen die Nordhessen lediglich dem späteren Sieger Eintracht Wiesbaden. Bleibt abzuwarten, ob der 2.Platz für die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft in Hamburg reicht.