Saisoneröffnung der WerferInnen

Wieder sehr früh im Jahr hatte das LAZ Soest zu dem ersten Werfertag eingeladen. Im Angebot waren Speer, Hammer und Diskus.

Im Dauerregen waren unsere Athleten angereist, bis kurz vor zehn Uhr war um Soest alles trocken. Pünktlich beim warm machen öffneten sich die Schleusen des Himmels für eine halbe Stunde, dann war aber erstmal der Regen vorbei. Hervorragend organisiert war die Veranstaltung, es war an den drei Anlagen jeweils ein elektronisches Weitenmessgerät. Nur leider war das am Speer verborgt gewesen und angeblich verstellt. Nach einer knappen halben Stunde Verzögerung nahm dann Hartmut das Bandmaß in die Hand und der Wettkampf konnte beginnen. Für so einen Ausfall hatte der Ausrichter keine weiteren Helfer.

Karin zog den Speer dann gleich ab auf über 28 Meter, Reiner schloss sich ihr an. Aber auch Sabine war mit über 25 Meter überraschend gut dabei.  

Beim anschließenden Hammerwurf griff dann auch Hartmut in das Geschehen ein. Leider musste er den Wettkampf mit knappen 40m beenden, der anstehende MRT-Termin wird Aufschluss über die neuen Gebrechen des alten Recken geben. Hier warf Karin mit gut 38 Metern eine nationale Spitzenweite, auch wenn sie sich nach überstandener Erkältung noch nicht richtig fit fühlt. Auch hier zauberte Sabine für den Trainer eine Überraschungsweite mit gut 35 Metern hin. Reiner war wie Hartmut mit der Weite nicht ganz zufrieden, aber der Ring ist auch bei Nässe einfach stumpf.

Zum Diskus hatte Karin mangels fehlender Fitness sich erst gar nicht gemeldet. Das war aber auch gut so, denn das Diskuswerfen wurde erst durch eine Regenschauer und dann, wegen abgesoffenem elektronischen Messgerätes, unterbrochen, und beim anschließendem Regenguss mitten im Wettbewerb in der Unterbrechung abgebrochen. Von daher sind die Leistungen unserer Aktiven zwar akzeptabel aber nicht sonderlich zufrieden stellend.

Aber rundherum ein schöner Tag bis auf das leider sehr feuchte Ende und für Januar bei etwas zu warmen Temperaturen.

Ergebnisse

Die Gruppe während einer Regenpause

Karin Reitemier, Sabine Nies, Hartmut Nuschke und Reiner Riedel (v.l.n.r)